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Isolde Macho

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Strukturaufstellungen

Vorankündigung: Strukturaufstellungen 2019-2021

Weiterbildung für Beratung, Coaching, Supervision, Therapie und Organisationsentwicklung
Dialogisch-Systemische Aufstellungsarbeit 2019-2021

Start: 13.-15.09.2019

Strukturaufstellungen sind szenische Verfahren. Sie
• machen im Raum Beziehungsmuster sichtbar
• lassen Handlungsoptionen erkennen
• sind lösungs- und ressourcenorientiert
• erweitern das methodische Handwerkszeug von Beratern, Coaches, Therapeuten, Pädagogen,…
• profitieren von der Weisheit der Vielen

Systemisch: bezeichnet den wissenschaftlichen Hintergrund und das Menschen- und Weltbild, auf das sich Strukturaufstellungen mit ihren Interventionen und Haltungen beziehen.
Dialogisch: weist hin auf den Mensch als dialogisches Wesen: in Beziehung zu sich selbst, zu anderen und das Ganz Andere.
Der Dialogisch-Systemische Ansatz der Fortbildung weist auf ihren integrativen Charakter hin. Ich verbinde in meiner Arbeit Erkenntnisse, Methoden und Haltungen von meinen eigenen Lehrerinnen Guni Baxa und Christine Blumenstein-Essen, sowie aus der Gewaltfreien Kommunikation, der psychodynamischen Traumatherapie, den Ansätzen der Heidelberger und Münchner Schule für Strukturaufstellungen und Rekonstruktionsarbeit.

Inhalt:
1. Modul:
Geschichte, Methoden und Grundlagen der Aufstellungsarbeit, Einführung in die Arbeit mit dem Systembrett und Bodenanker, lösungsorientierte Gesprächsführung zur Auftragsklärung, Haltungen des Aufstellungsbegleiters
2. Modul:
Kleine Strukturformate, Grammatik der Aufstellungsarbeit, Familienrekonstruktion (Herkunfts- und Gegenwartssysteme, Transgenerationale Themen)
3. Modul:
Strukturaufstellungen für berufliche Kontexte (Organisationsentwicklung, Teamentwicklung, Leitungscoaching)
4. Modul:
Aufstellungsarbeit und Trauma. Ressourcenorientiertes Arbeiten mit Inneren Anteilen, Stabilisierungsübungen, Selbstfürsorge, Imaginationsübungen
5. Modul:
Ritual- und Versöhnungsarbeit im Beratungskontext
6. Modul:
Systemische Interventionen Schritt für Schritt, Entwicklung von Strukturformaten aus der Gewaltfreien Kommunikation, Transaktionsanalyse u.a. Strukturaufstellungen zu gesellschaftspolitischen Fragestellungen
7. Modul: Supervisionsmodul
8. Modul: Supervisionsmodul, Wertschätzung

Integrierter Bestandteil der Ausbildung sind meditative Übungen in Ruhe und Bewegung, sowie die Reflexion spiritueller oder religiöser Fragestellungen im Sinne einer umfassenden Bildung des Aufstellungsbegleiters.
Veranstaltungsort: Kloster Engelthal, Altenstadt
Zielgruppe: Berater, Coach, Therapeuten, Pädagogen, Mediatoren, Heilpraktiker, Interessierte
Voraussetzungen: Bereitschaft zur Arbeit an eigenen biographischen Themen und zur Reflexion der eigenen Weltanschauung oder Religiosität
Kosten: 3600,00 Euro bei Anmeldung ab April 2019 (Fortbildungskosten)
Frühbucherrabatt bis 31. 03.2019: 3300,00 Euro
Unterkunft und Verpflegungim Kloster Engelthal: ca. 1200,00 Euro
Anmeldung und weitere Informationen: mailto:isolde.macho@gmx.de

Was ist dialog.-systemische Aufstellungsarbeit

Die dialogisch-systemische Aufstellungsarbeit ist eine Methode zur erweiterten Konfliktbearbeitung - sowohl für berufliche (Organisationaufstellungen) wie auch für private Anliegen im familiären Kontext (Familienrekonstruktionen).

Schwierigkeiten oder Herausforderungen lassen sich oft "im eigenen Saft schmorrend" nicht lösen.
Die Aufstellungsarbeit ermöglicht den engen Rahmen der unmittelbar Betroffenen zu erweitern, sodass neue Sichtweisen und effektive Handlungsmöglichkeiten erkennbar werden und Raum gewinnen können.
Im betrieblichem Kontext vermag das oft schon allein die Frage nach dem Sinn und Zweck des bspw. neuen Produktes.
Im familiären Kontext passiert die Erweiterung, wenn bspw. nach dem Sinn eines Symptoms im Rahmen der "Großfamilie" gefragt wird.

Experte für Lösungsmöglichkeiten oder für eine veränderte Haltung zu bestimmten Gegebenheiten ist dabei stets der Auftraggeber oder die Auftraggeberin.

Weder nehmen Aufstellungen jemandem eine Entscheidung ab, noch ersetzen sie eine Therapie. Aufstellungen erweitern die eigene Perspektive und sind lösungsorientiert.

In der dialogisch-systemischen Aufstellungsarbeit lassen sich drei Ebenen unterscheiden.

Beziehungsmuster können sichtbar gemacht werden„Wie stehen wir zu einander?“ Wo wollen wir hin? Was brauchen wir dazu?
(funktionale, strukturelle Ebene)

Sie sind Bilder der Seele: Wo binden uns Emotionen an Ereignisse in der Familiengeschichte? Welche ausgeblendeten Anteile wollen gesehen, gewürdigt und integriert werden? (psychologische Ebene)

Die Weisheit der Vielen: Gemeinsam schaffen wir einen Raum für klärendes oder heilendes Wahrnehmen (spirituelle Ebene).