Seminare 2023

Fortbildung zur AufstellungsbegleiterIn

IN DEN RAUM GESTELLT

Zertifikatskurs: Dialogisch-Systemische Aufstellungsarbeit 2023-2024
Für Seelsorge, Beratung, Therapie und Organisationsentwicklung


„In der Aufstellungsarbeit wird uns unsere tiefe Verbundenheit bewusst.
Heilsame Versöhnung wird erfahrbar.“


Systemaufstellungen sind szenische Verfahren. Wir stellen unsere inneren Wirklichkeitsbilder in den Raum und bearbeiten lösungsorientiert Anliegen.
• Komplexe Beziehungsmuster und ihre Dynamiken werden sichtbar.
• Ressourcen und Handlungsoptionen werden erkennbar.
• Anliegen auf unterschiedlichen Ebenen können bearbeitet werden (Familie, Beruf, Organisationen, kirchliche, gesellschaftliche und politische Themen)
• Sie erweitern das methodische Handwerkszeug von Seelsorgern, Beratern, Coaches, Therapeuten, Pädagogen, etc.
• Sie stellen unser Menschen- und Weltbild in Frage.
1. Modul:
Geschichte, Methoden und Grundlagen der Aufstellungsarbeit, Einführung in die Arbeit mit dem Systembrett und Bodenanker, lösungsorientierte Gesprächsführung zur Auftragsklärung, Rolle und Haltung von AufstellungsbegleiterInnen
2. Modul:
Kleine Strukturformate für den Beratungskontext, Grammatik der Aufstellungsarbeit, Familienrekonstruktion (Herkunfts- und Gegenwartssysteme, transgenerationale Themen), Rituale
3. Modul:
Strukturaufstellungen für berufliche Kontexte (Geistliche Begleitung, Entwicklungen im kirchlichen Rahmen, Organisationsentwicklung, Teamentwicklung, Führungscoaching) , Online-Aufstellungen
4. Modul:
Aufstellungsarbeit und Trauma. Ressourcenorientiertes Arbeiten mit Inneren Anteilen, Stabilisierungsübungen bei heftigen Emotionen, Selbstfürsorge, Bedeutung von Resonanz und Empathie bei Systemaufstellungen
5. Modul:
Vertiefung von systemischen Interventionen, Entwicklung von Strukturformaten aus der Gewaltfreien Kommunikation, Transaktionsanalyse u.a., Strukturaufstellungen zu globalen oder gesellschaftspolitischen (kirchlichen) Fragestellungen
Zusätzlich in Eigenverantwortung:
• 4 Peergrouptreffen zum Üben und Austausch, auch online
• Selbstreflexion zur drei eigenen Aufstellungen (Herkunftssystem, aktuelles Beziehungssystem, beruflicher Kontext)
• 10 Protokolle von eigenen Aufstellungen
Integrierter Bestandteil der Ausbildung sind meditative Übungen in Ruhe und Bewegung, sowie die Reflexion spiritueller oder religiöser Fragestellungen im Kontext der Aufstellungsarbeit.

Was bedeutet Dialogisch-Systemische Aufstellungsarbeit:
Systemisch bezeichnet den wissenschaftlichen Hintergrund. Es bezieht sich auf ein Menschen- und Weltbild im Sinne einer interagierenden Einheit in Unterschiedenheit.
Dialogisch weist hin auf den Mensch als beziehungsvolles Wesen. Wir sind in Beziehung zu uns selbst, zu anderen und leben und wirken in Gottes Wirklichkeit. Aufstellungsarbeit wirkt auf einer körperlichen, emotionalen-psychischen und geistig-spirituellen Ebene. Aufstellungsarbeit ist Gebet. Wir gestalten gemeinsam einen Resonanzraum, bringen ein Anliegen in und vor Gott und lassen bedingungslose Liebe wirken.
Der Dialogisch-Systemische Ansatz der Fortbildung weist auf ihren integrativen Charakter hin. Ich verbinde in meiner Arbeit Erkenntnisse, Methoden und Haltungen von meinen eigenen Lehrerinnen Guni Baxa und Christine Blumenstein-Essen, sowie aus der Gewaltfreien Kommunikation, der psychodynamischen Traumatherapie (Luise Reddemann), Neurowissenschaften, den Ansätzen der Heidelberger und Münchner Schule für Strukturaufstellungen und Rekonstruktionsarbeit.
Voraussetzung: Die Bereitschaft an eigenen Anliegen und Themen zu arbeiten.
Zielgruppe: Kirchliche Mitarbeitende und Personen, die in beratenden, therapeutischen oder sozial-pädagogischen Kontexten arbeiten.
Termine:
1. Modul: 03.-05.04.2023: Grundlagen
2. Modul: 05.-07.06.2023: Familienrekonstruktionen
3. Modul: 04.-06.09.2023: Berufliche Kontexte
4. Modul: 08.-10.01.2024: Trauma und Aufstellungsarbeit
5. Modul 18.-20.03.2024: Vertiefung
Zeiten: Mo bis Mi, jeweils von 16.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Kosten: 1980,00 für Frühbucher: 1850,00 Euro
zuzüglich Kosten für Unterkunft und Verpflegung
Ort: Geistliches Zentrum Schwanberg
Schwanberg 3, 97348 Rödelsee
Telefon 09323 32-128
Telefax 09323 32-116
E-Mail mailto:rezeption@schwanberg.de
http://www.geistliches-zentrum-schwanberg.de
Leitung:

Dr. Isolde Macho ist Theologin, Mediatorin auf der Grundlage der Gewaltfreien Kommunikation, dialogisch-systemische Beraterin, Aufstellungsanleiterin, Coach und Supervisorin, Traumaberaterin (PITT), Resilienz- und Achtsamkeitstrainerin, Autorin: „Wege zum achtsamen Miteinander. Gewaltfreie Kommunikation und Spiritualität“, Herder 2015, Näheres: www.Meditation-Mediation.de


Resilienz und Achtsamkeit

17.02. - 19.02.2023
Resilienz und Achtsamkeit

Wer seine Widerstandsfähigkeit trainiert, ist nicht nur gegen etwas, vielmehr steht diese Person auch für ganz bestimmte Werte ein. Herausforderungen oder schmerzhafte Ereignisse in der eigenen Biographie aktiv einzuordnen oder ihnen sogar Sinn zu geben, ist eine Möglichkeit resilienter Selbstfürsorge.
Achtsamkeit als Haltung und lebenslanger Übungsweg kann Resilienz im Sinn von seelischer Widerstandskraft und Gestaltungskraft dabei fördern und stärken.
Eine tiefe Selbstannahme ist die Quelle für eine mutige Auseinandersetzung mit den Themen, die in unserer Gesellschaft gar nicht so beliebt sind: unsere Möglichkeit zu Scheitern und Fehler zu machen.
Das Training in Resilienz und Achtsamkeit ermöglicht neben Biographiearbeit und dem Erproben vieler praktischer Übungen zur persönlichen Stärkung der Resilienzfaktoren (Selbstannahme, lösungs- und ressourcenorientiertes Handeln, Verantwortungsbewusstsein, Beziehungen gestalten, Selbstwirksamkeit) auch ein Anfreunden mit dem eigenen „Schatten“. Achtsamkeitsübungen in Ruhe und Bewegung sind integrierter Bestandteil der Fortbildung sowie die Reflexion der persönlichen Sinn- und Wertorientierung.
Zielgruppe: Alle Interessierten
Inhalt:
Vertiefungsseminar
• Übungen zu den Resilienzfaktoren: Verantwortungsbewusstsein, Beziehungen gestalten, Selbstwirksamkeit
• Die Kraft des Bedauerns: Die Bedeutung von Vergebung, Versöhnung
• Kreativer Umgang mit dem Scheitern
• „Mein guter Platz“ in sozialen Systemen (Familie, Team, Organisation)

Arbeitsformen: Theoretische und praktische Inputs im Plenum, praktische Übungen in der Einzelarbeit und in der Kleingruppe, Rituale, Elemente von Strukturaufstellungen, Körperwahrnehmungsübungen sowie Achtsamkeitsübungen
Leitung: Dr. Isolde Macho, Theologin, dialog.-systemische Beraterin, Kommunikationstrainerin (GFK)

Termine:
17.02.2023 - 19.02.2023
Die Module sind einzeln buchbar.
Kosten:
Modul 2: 165,00 Euro
Kosten für Unterkunft und Verpflegung:150,00

Veranstaltungsort und Anmeldung:
Geistliches Zentrum Schwanberg
Schwanberg 3, 97348 Rödelsee
Telefon 09323 32-128
Telefax 09323 32-116
E-Mail mailto:rezeption@schwanberg.de
http://www.geistliches-zentrum-schwanberg.de



Trauma in der systemischen Beratung

13.3. – 15.03.2023 und 15.5.-17.5.2023
Trauma in der systemischen Beratung. Zweiteilige Fortbildung zur Arbeit mit traumatisierten Menschen


Ob Fluchterfahrung, Kriegserlebnisse, sexualisierte Gewalt, emotionale Vernachlässigung, Unfälle, bedrohliche Krankheiten usw. - Ohnmachtserfahrungen unterschiedlichster Art können zu psychischen Traumatisierungen führen. Der Arbeitsalltag mit traumatisierten Personen, sei es im Beratungskontext oder in der Alltagsbegleitung ist herausfordernd: Die Stimme der oder des Klienten verändert sich, der Atem stockt vielleicht oder die Person beginnt zu zittern. Auch sogenannte Täterintrojekte können sich als lautstarke Widersacher in einem Beratungsprozess zeigen. Traumatischer Stress kann getriggert werden. In all diesen Fällen ist es sinnvoll und hilfreich, wenn die beratende Person selbst ruhig agiert und über eine stabilisierende und ressourcenorientierte Gesprächsführung und Techniken (Übungen) verfügt.
Die Traumatisierung einer Einzelperson hat Auswirkungen auf das soziale System, in der sie oder er lebt oder arbeitet. Symptome und Folgen von Traumatisierung beeinflussen Interaktionen und die Kommunikation in der Familie, in Teams und Organisationen. Der systemische Ansatz mit seinem mehrperspektivischen Focus erweitert bekannte Traumatheorien, die oft nur das Individuum im Blick haben.
Diese Fortbildung bietet Ihnen die Möglichkeit Erkenntnisse der Traumaforschung, konkrete Übungen zur Stabilisierung und Ressourcenaktivierung mit Haltungen, Erkenntnissen und Methoden aus der systemischen Beratung zu verbinden.

Zielgruppe: Fachkräfte mit Fach-/Hochschulabschluss, die erwachsene Menschen und junge Erwachsene, die Traumatisierungen erlebt haben, betreuen, beraten und begleiten; Arbeitsfelder der Teilnehmenden können z.B. sein: Beratungsstellen, Sozialpsychiatrische Beratung/Betreuung, Betreutes Wohnen, Allgemeiner Sozialer Dienst

Seminarinhalte und Termine: (Geringfügige Abweichungen bzw. Verschiebungen der Inhalte sind in Abhängigkeit vom Arbeitsprozess der Gruppe möglich.)

Modul 1:
13.3. – 15.03.2023
Inhalt:
• Grundlegende Erkenntnisse aus der aktuellen Traumaforschung (Geschichte, Neurobiologie, traumatheoretische Ansätze, Formen von Traumata, Symptome)
• Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS): Eine Überlebensstrategie?
• Bindungs- und Entwicklungstraumata
• Übungen zum EGO-State-Ansatz (verletzte, verletzende Anteile, Täterintrojekte, etc.) in der Beratung
• Stabilisierungsübungen (Ressourcenaktivierung, Dissoziationsstopps, Körperwahrnehmung, etc.)

Modul 2:
15.5.-17.5.2023

Inhalt:
• Zweifacher traumatischer Stress in sozialen Systemen (Familien, Teams)
• Transgenerationale Traumata
• Ressourcenorientierte Gesprächsführung
• Funktion von Schuld und Scham
• Selbstfürsorge zum Schutz vor Sekundärtraumatisierung
• Weitere Stabilisierungsübungen (Polyvagaltheorie samt Übungen)
Arbeitsformen: Impulsvorträge, Erproben unterschiedlicher Übungen und Techniken zur Stabilisierung und Ressourcenaktivierung, Fallbearbeitungen mit dem Systembrett, Strukturaufstellungen, Fallbearbeitungen

Referentin:
Dr. Isolde Macho, Theologin, dialog.-system. Beraterin und Aufstellungsbegleiterin, Mediatorin, Traumaberaterin (PITT), Resilienz- und Achtsamkeitstrainerin, www.Meditation-Mediation.de

Termine: 13.3. – 15.03.2023 und 15.5.-17.5.2023

Seminargebühr: 660,00 €

Veranstaltungsort: Erbacher Hof, Mainz

Anmeldung: Institut für Fort- und Weiterbildung (ifw)mailto:ifw@kh-mz.de


Resilienz und Achtsamkeit

Resilienz und Achtsamkeit resilienz--und-achtsamkeitstraining-schwanberg.pdf
Resilienztraining in 2 Modulen: EINZELN BUCHBAR

Wer seine Widerstandsfähigkeit trainiert, ist nicht nur gegen etwas, vielmehr steht diese Person auch für ganz bestimmte Werte ein. Herausforderungen oder schmerzhafte Ereignisse in der eigenen Biographie aktiv einzuordnen oder ihnen sogar Sinn zu geben, ist eine Möglichkeit resilienter Selbstfürsorge.
Achtsamkeit als Haltung und lebenslanger Übungsweg kann Resilienz im Sinn von seelischer Widerstandskraft und Gestaltungskraft dabei fördern und stärken.
Eine tiefe Selbstannahme ist die Quelle für eine mutige Auseinandersetzung mit den Themen, die in unserer Gesellschaft gar nicht so beliebt sind: unsere Möglichkeit zu Scheitern und Fehler zu machen.
Das Training in Resilienz und Achtsamkeit ermöglicht neben Biographiearbeit und dem Erproben vieler praktischer Übungen zur persönlichen Stärkung der Resilienzfaktoren (Selbstannahme, lösungs- und ressourcenorientiertes Handeln, Verantwortungsbewusstsein, Beziehungen gestalten, Selbstwirksamkeit) auch ein Anfreunden mit dem eigenen „Schatten“. Achtsamkeitsübungen in Ruhe und Bewegung sind integrierter Bestandteil der Fortbildung sowie die Reflexion der persönlichen Sinn- und Wertorientierung.
Zielgruppe: Alle Interessierten
Inhalt:
Modul I (Grundlagen)
• Resilienz und Achtsamkeit als Haltung und praktischer Übungsweg
• Biographiearbeit: Kraftquellen im eigenen Leben, Kraftbalance finden bei beruflichen Herausforderungen
• Selbstannahme und ressourcenorientiertes Arbeiten bei inneren oder äußeren Konflikten
• Die Bedeutung von Gefühlen erschließen und deren Hinweisfunktion auf bestimmte Werte und Bedürfnisse
• Resilienz und Leistung: Grenzen setzen und für sich selbst aufkommen

Modul II (Vertiefungsseminar, einzeln buchbar)
• Übungen zu den Resilienzfaktoren: Verantwortungsbewusstsein, Beziehungen gestalten, Selbstwirksamkeit
• Die Kraft des Bedauerns: Die Bedeutung von Vergebung, Versöhnung
• Kreativer Umgang mit dem Scheitern
• „Mein guter Platz“ in sozialen Systemen (Familie, Team, Organisation)

Arbeitsformen: Theoretische und praktische Inputs im Plenum, praktische Übungen in der Einzelarbeit und in der Kleingruppe, Rituale, Elemente von Strukturaufstellungen, Körperwahrnehmungsübungen sowie Achtsamkeitsübungen
Leitung: Dr. Isolde Macho, Theologin, dialog.-systemische Beraterin, Kommunikationstrainerin (GFK)

Termine:
Modul 1: 30.09.2022 - 2.10.2022
Modul 2: 17.02.2023 - 19.02.2023
Die Module sind einzeln buchbar.
Kosten:
Modul 1: wird noch bekannt gegeben
Modul 2: wird noch bekannt gegeben.

Zusätzlich Kosten für Unterkunft und Verpflegung: wird noch bekannt gegeben.

Veranstaltungsort und Anmeldung:
Geistliches Zentrum Schwanberg
Schwanberg 3, 97348 Rödelsee
Telefon 09323 32-128
Telefax 09323 32-116
E-Mail mailto:rezeption@schwanberg.de
http://www.geistliches-zentrum-schwanberg.de



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