Leitbild

Rainer Maria Rilke (1875 - 1926).

Über die Geduld

Man muss den Dingen
die eigene, stille
ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von Innen kommt
und durch nichts gedrängt wird
oder beschleunigt werden kann,
alles ist austragen- und
dann gebären...

Reifen wie der Baum,
der seine Säfte nicht drängt
und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,
ohne Angst,
dass dahinter kein Sommer
kommen könnte.

Er kommt doch!

Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
die da sind, als ob die Ewigkeit
vor ihnen läge,
so sorglos, still und weit....

Man muss Geduld haben
mit dem Ungelösten im Herzen,
und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,
wie verschlossene Stuben,
und wie Bücher, die in einer fremden Sprache
geschrieben sind.

Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich
ohne es zu merken
eines fremden Tages
in die Antworten hinein.

Mein Anliegen ist, das was dem Leben dient und leben möchte, dabei zu unterstützen in seinem oder ihrem Rhythmus das Licht der Welt zu erblicken oder sich zu entfalten und Gestalt zu gewinnen - sei es beim Einzelnen, bei Paaren oder in Teams und Organisationen.

Im Wesen verstehe ich meine Tätigkeit als Entwicklungs- und Versöhnungsarbeit im Sinne des "Werde, was Du bist!"
Leiten lassen ich mich dabei von einer tiefen Selbstannahme, die für einen jeden von uns gilt, von einer experimentierfreudigen Fehlerfeundlichkeit, von der Weisheit der Vielen und von Humor.
Dankbar bin ich all meinen wegweisenden "Lehrerinnen und Lehrern" für ihr Vertrauen und ihr Vorbild. Meinen Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmern danke ich, da sie immer wieder ein Feld der Klärung und Heilung mit mir aufbauen und ermöglichen.

Alles, was ich im Laufe meines Lebens gelernt haben, sei es in diversen Ausbildungen, vielmehr aber noch in der jahrelangen Seminararbeit und beraterischen Tätigkeit - in der Begegnung mit vielen Frauen und Männern, mit unterschiedlichen Anliegen aus dem profit und socialprofit Bereich, bringe ich in meine Fortbildungen und meine Beratungspraxis ein.

Haltungen und Methoden fließen dabei aus meinen Ausbildungen ein:
Das Studium von theologisch-anthropologischen Fragestellungen, und die alltägliche Praxis der Schweige- (Zen-) meditation sind das Herzstück meiner lebenslangen Persönlichkeitsbildung.

Jahrelange Zen-Praxis bei Pater AMA Samy S.J.
Mediatorin auf der Grundlage der Gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg
Supervisorin
Dialogisch-Systemische Aufstellungsarbeit be Guni Baxa, Christine Blumenstein-Essen, Jan-Jacob Stam, u.v.a.m.
Organisationsaufstellungen und Familienrekonstruktion
Lösungsorientierte und hypnosystemische Beratung
Psychodynamische Traumatherapie nach L. Reddemann
Clown und Körpersprache bei Peter Honegger u.a.

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